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Heizungsanlagen

Ein neuer Heizkessel spart Brennstoffe und Geld

Die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser erfordert den größten Energieverbrauch in privaten Haushalten. Daher läßt sich hier auch am meisten sparen. Über 2 Millionen alte Kessel müssen in Deutschland aufgrund gesetzl. Bestimmungen in den nächsten 2 Jahren ausgetauscht werden. Warten bis zum letzten Augenblick zahlt sich nicht aus.

Um aus einem alten Kessel für 50 Euro Heizwärme zu gewinnen, muß für 75 Euro  Brennstoff gekauft werden. Bei einer modernen Anlage sind es nur 54 Euro. In einem Einfamilienhaus sind das pro Jahr bis zu 500 Euro , die ungenutzt zum Schornstein hinausgehen. Neben hohen Abgasverlusten kennzeichnen diese alte Kessel hohe Auskühl- und Oberflächenverluste, geringe Wärmedämmung und lange Stillstandszeiten. Der Nutzungsgrad liegt in der Regel um 70 %. Wird der Kessel frühzeitig ausgetauscht, kann also die Energieeinsparung bereits einen ordentlichen Beitrag zur Finanzierung der neuen Anlage leisten.


Welches Heizsystem ist wirklich das beste ?
Gas, Öl, Holz, Kohle, Strom, Solar - wer berät mich, welches Heizsystem ist wirklich das beste?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Denn es gibt zahlreiche Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen. Der Nutzer muß die für ihn wichtigen Rahmenbedingungen betrachten und sich danach für die für ihn individuell richtige Lösung entscheiden.

Beispiele: Sie wohnen ziemlich einsam, eine Gasleitung liegt nicht an, dafür können Sie Holz verbrennen. Eine mögliche Lösung: eine Ölheizung und ein gemütlicher Kaminofen, evtl. mit Unterstützung von Warmwasserbereitung und Heizung. Oder Sie müssen unbedingt den alten Kessel tauschen, wollen aber möglichst wenig investieren. Dann greifen Sie auf einen soliden Standardkessel für Gas oder Öl zurück. Vielleicht legen Sie aber Ihr Hauptaugenmerk auf die Betriebskosten und sind bereit, dafür höhere Investitionskosten zu tragen. Dann wird man Ihnen einen modernen Brennwertkessel empfehlen. Wollen Sie ein Haus sanieren, das keinen Heizraum hat, dann entscheiden Sie sich eventuell für eine wandhängende Gas-Therme in der Küche oder auf dem Dachboden. Sie wollen so umweltbewußt wie möglich heizen? Dann werden Sie eventuell eine Solaranlage in die Überlegungen einbeziehen.
In jedem Fall sind alle Systeme, die über das Fachhandwerk am Markt erhältlich sind, technisch ausgereift.

Der Ölkessel
Liegt der Nutzungsgrad einer alten Öl-Heizung bei ca. 60-70% (Der Nutzungsgrad bezieht sich auf den sogenannten Heizwert von Brennstoffen), so kann mit den modernen Öl-Kesseln von heute ein Nutzungsgrad von ca. 90% und mehr erreicht werden. Durch gesetzliche Bestimmungen ist auch der Verbrauch von Öl-Heizungen drastisch zurückgegangen. Nicht mehr 30 oder 40 Liter pro qm und Jahr werden verbraucht, sondern nur noch zwischen 8 und 10 Liter. Dies wirkt sich nicht nur auf die laufenden Kosten sondern auch auf die Installationskosten aus. Die Lagerung von Heizöl ist heute also durch die geringeren Mengen auch günstiger. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß für Heizöltanks spezielle Vorschriften eingehalten werden müssen und die Tanks auch regelmäßig zu kontrollieren sind. Daneben muß der Kessel in regelmäßigen Abschnitten gereinigt und die Anlage gewartet werden. Der Vorteil von Öl: Sie bestimmen selbst, wann und zu welchem Preis Sie Ihre Tanks auffüllen.

Der Gaskessel
Einen ebenso hohen Nutzungsgrad wie der Öl-Kessel kann ein Gas-Kessel erzielen. Mit dem Vorteil, daß Erdgas schadstoffarm und nahezu rückstandfrei verbrennt. Daraus resultiert ein hoher Wirkungsgrad und eine Verringerung des Wartungsaufwandes am Heizungskessel. Auch nimmt Erdgas Ihnen keinen wertvollen Platz im Keller.

Gas - Brennwerttechnik
Wer langfristig Geld sparen möchte, kommt heute an der Brennwerttechnik nicht mehr vorbei, denn sie senkt den Gasverbrauch und somit die Heizkosten noch einmal um bis zu 15% gegenüber einem sogenannten Niedertemperatur-Heizkessel modernster Bauart.

Ein moderner Niedertemperatur-Kessel verwandelt 94% des Heizwertes von Gas in Nutzwärme - diese Werte waren noch vor wenigen Jahren bahnbrechend. Dabei entsteht Abgas mit einer Temperatur von 120 - 180 °C. Dieses Abgas wiederum enthält pro Kubikmeter verbrannten Gases ca. 1,6 kg Wasser in Form von Wasserdampf. Dieser entsteht durch die Reaktion des Wasserstoffanteils des Gases mit dem Sauerstoffanteil der Luft bei der Verbrennung. In ihm steckt eine große Menge Energie, die zuvor für die Verdampfung nötig war. Der sogenannte "Brennwert" des Gases berücksichtigt auch diese Verdampfungswärme und ist deshalb deutlich höher als der Heizwert.

Die Brennwerttechnik gewinnt die Verdampfungswärme zurück. Die Abgase werden dabei je nach Heizsystem bis auf etwa 40°C abgekühlt. Dabei kondensiert der Wasserdampf und setzt die Verdampfungswärme wieder frei. Deshalb erreicht der Brennwertkessel je nach Heizsystem einen Normnutzungsgrad von 110% bezogen auf den Heizwert des Gases.

Dies reduziert die CO2-Emissionen und Stickoxide und Kohlenmonoxid werden auf ein Minimum reduziert.

Durch die stufenlose Leistungsanpassung in den Bereichen 9-64kW ist die Gas-Brennwertteherme (z.B von der Firma Weishaupt Typ Thermo Condens) bestens geeignet für die Beheizung von Wohnungen und Ein- und Mehrfamilienhäusern. Das Gerät ist daneben so kompakt und leise, daß es selbst in Wirtschaftsräumen, in der Küche oder als Dachzentrale Platz findet.


Daneben gibt es zahlreiche andere Kredit- und Zuschußförderungen beim Austausch oder Neuinstallation einer Kesselanlage. Siehe Links - Förderprogramme.


Regelungstechnik
Die Temperaturregelung einer modernen Heizungsanlage erfolgt am besten abhängig von der Außentemperatur oder aber lastabhängig. Die komfortable Warmwasserbereitung sollte ebenso möglich sein, wie die Regelung mehrerer Heizkreise. Wenn Sie z.B. eine Fußbodenheizung mit Heizkörper-Heizung kombinieren wollen, empfiehlt sich eine getrennte Regelung wegen der unterschiedlichen Trägheit. Elegant und effizient: die Bedienung vom Wohnraum aus.

Wandheizung / Fußbodenheizung
Wärme allein schafft kein Wohlbefinden. Das Prinzip der Zukunft lautet nicht Lufterwärmung und - umwälzung, sondern Wärmestrahlung von Flächen: Wänden und Fußböden.
Die Luft bleibt kühler als bisher, dennoch fühlen Sie sich wohler. Den Menschen erreicht nur die milde Wärmestrahlung der Wand oder des Bodens, die für ein angenehmes Raumklima, verbunden mit einer geringeren Hausstaubbelastung, sorgt. Auch die Wärmeverluste beim Lüften sind infolge abgesenkter Raumlufttemperatur geringer.

"Heizkörper" bei der Wandheizung sind ganze Wandflächen, die über ein im Wandverputz eingebettetes Rohrsystem mittels warmen Wassers beheizt werden. Bei der Fußbodenheizung werden die wasserführenden Rohre auf einer Dämmplatte verlegt, die später mit dem Estrich bedeckt wird. Die bei der Flächenheizung benötigten niedrigen Heizwassertemperaturen ermöglichen Energieeinsparungen, insbesondere in Verbindung mit einem Brennwertkessel und einer Solaranlage.

Die Flächenheizung eignet sich sowohl für den Neubau als auch für den Altbau.

Heizkörper
Längst sind Heizkörper nicht mehr ein notwendiges Übel sondern werden gezielt als
Einrichtungsobjekt genutzt. Ob im Wohnzimmer, im Flur, der Küche oder im Bad. Die Vielfalt der angebotenen Formen und Farben der Heizkörper paßt sich jedem Geschmack an.

Neue Heizkörper können jetzt auch installiert werden, wenn keine umfangreichen Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Dank sogenannter "Austausch-Heizkörper" werden einfach die neuen Heizkörper an die alten Heizkörperanschlüße angebunden - kein lästiges und schmutzbringendes Aufstemmen der Wände und Böden mehr.

Egal ob altes oder neues Bad. Zum Standard gehört ein Handtuchheizkörper im Badezimmer. Farblich auf jede Sanitärkeramik abgestimmt, ob als stehender Raumteiler oder hängender Wandheizkörper, stets genießt man den Luxus eines angewärmten Handtuchs. Im Sommer, wenn die Heizung abgeschaltet ist, sorgt eine Elektrische Heizpatrone für denselben Komfort.

 

Christoph Osterhaus Haustechnik 
Gronewaldstraße 9 · 53639 Königswinter
Tel.: + 49 (0)2244 / 90 38 95 · Fax: 90 38 99